Kunst auf Selikum

Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Die Geschichte der Leipziger Kunsthochschule ist die Geschichte ihrer Veränderung. 1764 wurde sie unter dem Namen „Mahlerey-, Zeichnungs- und Architectur-Akademie“ gegründet. Seit 1950 trägt sie den Namen „Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig„. Heute werden die Lehrenden sowie namhafte Gastprofessoren im nationalen wie auch internationalen Kunstdiskurs wahrgenommen und stehen für eine exzellente Qualität des Ausbildungsniveaus.

Das generelle Ziel der Ausbildung an der HGB war und ist die Verbindung von fachlicher Kompetenz und disziplinübergreifender Orientierung. Dies wird nicht als Widerspruch verstanden, sondern als eine notwendige Synthese, die den heutigen, sich rasch wandelnden gesellschaftlichen Anforderungen entspricht.

Derzeit sind 550 Studierende an der Leipziger Kunsthochschule, in den Studiengängen Fotografie, Malerei/ Grafik, Buchkunst/ Grafik-Design und Medienkunst eingeschrieben - einen der sehr begehrten Studienplätze zu erhalten, bedeutet schon eine erste Auszeichnung!

Die HGB strebt neben einer Pflege ihrer traditionellen Kompetenzen eine kontinuierliche Erweiterung und Profilierung des Lehrangebots an. In der jüngeren Vergangenheit geschah dies u.a. durch den Ausbau der künstlerischen Fotografie zu einem der führenden künstlerischen Studienbereiche in Deutschland und die Neugründung eines Audiovisuellen Labors als Ergänzung und Synergieträger für die nach wie vor hervorragend ausgestatteten Grafischen und Künstlerischen Werkstätten. Das Institut für Buchkunst veröffentlicht Buchpublikationen, die mit nationalen und auch internationalen Preisen ausgezeichnet werden.

In der Galerie der Hochschule lernen Studierende aller Fachrichtungen durch intensive, konzeptionelle Mitarbeit die Galeriearbeit kennen. Neben internen Projekten werden auch Ausstellungen internationaler Künstler gezeigt. Die Galerie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit relevanten gesellschaftspolitischen und kunsttheoretisch brisanten Fragen und bietet eine wesentliche Schnittstelle zur Öffentlichkeit.

Künftige Entwicklungen der HGB werden sich darauf konzentrieren, neue Positionen in der künstlerischen Lehre und Forschung dezidiert zu stärken sowie eine führende Rolle hinsichtlich internationaler Kooperationen im Schnittpunkt zwischen Ost und West zu übernehmen.

http://www.hgb-leipzig.de